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Volltext
URN: urn:nbn:de:swb:90-465551

Eigenschaften und Abbrandverhalten von Faserverbundwerkstoffen, speziell Kohlefaserverbundwerkstoffen (CFK), sowie erforderliche Maßnahmen. Teil I: Grundlagen

Max, Dominique

Abstract:
Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe, kurz CFK werden in einer Vielzahl von Produkten verwendet. Sind diese Werkstoffe in ein Schadensereignis involviert werden Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit werkstoff-spezifischen Gefahren konfrontiert.
Diesen Gefahren zuzuordnen sind das Einatmen potentiell gefährlicher, faser-förmiger Partikel, die Verletzung der Haut durch nadelförmige Fragmente und eine mögliche Kurzschlussgefahr für elektrische Anlagen.
Es lassen sich zwei Szenarien hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials unter-scheiden. Bei einem Brand verbrennt zunächst der Kunststoff. Die Kohlenstofffasern bleiben bei entsprechend niedrigen Temperaturen stabil und werden erst bei höheren Temperaturen thermisch abgebaut. Erst dann können Kohlenstofffasern frei werden, die in die Lunge gelangen und dort potentiell schädigend wirken können.
Bei der rein mechanischen Schädigung oder Bearbeitung wird der Durchmesser der Kohlenstofffasern nach heutigem Stand nicht wesentlich reduziert. Daher bleibt das Freisetzungspotential von kritischen Kohlenstofffasern tendenziell gering. Er-fahrungen zeigten sich jedoch k ... mehr


Zugehörige Institution(en) am KIT Engler-Bunte-Institut (EBI)
Publikationstyp Forschungsbericht
Jahr 2015
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 0170-0060
KITopen ID: 1000046555
Verlag Forschungsstelle für Brandschutztechnik, Karlsruhe
Serie Brandschutzforschung der Bundesländer. Berichte ; 177
Schlagworte CFK, Composite, Kohlenstofffaser, Kunststoff, Atemschutz, Partikel, Brand, mechanische Schädigung, mechanische Bearbeitung
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