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Brechts Adaptationen der Psychologie Kurt Lewins und ihre Weiterentwicklung fürs epische Theater

Langemeyer, Ines

Abstract:
Für die Entwicklung des nicht-aristotelischen, epischen Theaters suchte Brecht bekanntlich Vorbilder aus der Wissenschaft. Der Feldbegriff zog dabei seine Aufmerksamkeit auf sich. Aber nicht nur von der Physik, die seit Faraday magnetische Felder und Feldkräfte erforschte und die sich zugleich vom Atom als einst unteilbares kleinstes Teilchen verabschie- dete, ließ sich Brecht anregen, sondern auch vom Psychologen Kurt Lewin. Damit rezipierte und verarbeitete Brecht seit etwa Ende der 1930er Jahre auch einen phänomenologisch und gestaltpsychologisch fundierten Feldbegr ... mehr

Abstract (englisch):
As he developed his non-Aristotelian epic theater, Brecht sought models in science, and the concept of field drew his attention at multiple points from the late 1930s on. Research on magnetic fields and field forces had been part of modern physics since Faraday, but it was not only to physi- cists (e.g., Hans Reichenbach) that Brecht turned as he developed his own field concept. It was also to the psychologist Kurt Lewin. Starting already in the 1930s, Brecht’s field concept showed phenomenological and gestalt- psychological dimensions. Ulrich Sautter’s 1995 essay on B ... mehr


Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik (IBAP)
Publikationstyp Buchaufsatz
Jahr 2017
Sprache Deutsch
Identifikator ISBN: 978-0-9851956-4-9
ISSN: 0734-8665
KITopen ID: 1000085144
Erschienen in The Brecht yearbook. Ed.: P. Urlaub
Auflage 1
Verlag Camden House, New York (NY)
Seiten 219-246
Serie The Brecht yearbook ; Das Brecht-Jahrbuch ; 41
Schlagworte Epistemisches Theater, Kurt Lewin, Bertolt Brecht, Feldbegriff, psychologisches Feld, Unschärferelation, Quantenphysik, Wissenschaftstheorie
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