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Nächtliche Windscherung und atmosphärische Gegenstrahlung

Emeis, Stefan

Abstract:
Stabilisierung der Grenzschicht am Nachmittag und Abend führt zu höheren vertikalen Windscherungen bis hin
zur Ausbildung von Low-Level Jets (LLJ), was für Luftqualität und Windenergienutzung relevant ist. In Emeis
(2014) war der prinzipielle Zusammenhang zwischen einigen Parametern der LLJs und den meteorologischen
Parametern gezeigt worden. In Emeis (2017) wurde gezeigt, dass es einen maximalen Wert für die vertikale
Windscherung unterhalb von LLJs gibt, der nur von dem vertikalen Temperaturgradienten abhängt (und vielleicht
von der Oberflächenrauigkeit). Dieser Zusammenhang reicht aber noch nicht aus, verlässlich die wirklich
auftretende Windscherung zu bestimmen, er gibt nur eine obere Schranke.
Der bodennahe vertikale Temperaturgradient in der abendlichen und nächtlichen Grenzschicht wird sehr
stark durch die Auskühlung des Bodens bestimmt. Diese Auskühlung des Bodens wiederum ist die Folge
einer negativen langwelligen Strahlungsbilanz der Bodenoberfläche (kurzwellige Strahlung spielt nachts keine
Rolle). Neben den Bodeneigenschaften (Bodenart, Landnutzung, Bodenfeuchte) spielt bei der Auskühlung im
Wesentlichen die ... mehr

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Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000093407
Veröffentlicht am 09.04.2019
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seit 10.04.2019
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Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU)
Publikationstyp Vortrag
Jahr 2019
Sprache Deutsch
Identifikator urn:nbn:de:swb:90-934075
KITopen-ID: 1000093407
HGF-Programm 12.02.04 (POF III, LK 01)
Veranstaltung 7. Deutsch-Österreichisch-Schweizerische Meteorologen-Tagung (Dach 2019), Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, 18.03.2019 – 22.03.2019
Schlagworte Low-level jet, atmosphärische Grenzschicht
KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft
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