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Wo die Stadt lebt - Deutsch-koreanische Forschungskooperation „Urban Voids“ - Beitrag bei Radio KIT am 30.07.2015

Fuchs, Stefan; Gothe, Kerstin [Interviewter]

Abstract:
Städte sind ein eng geschnürtes Netz unterschiedlicher Nutzungsformen und nicht selten kollidierender Interessen. Was aus der Perspektive der Stadtplaner wünschenswert erscheint, lässt sich oft nicht umsetzen, weil in dicht besiedelten Innenstädten schlicht der Raum dafür fehlt. Das erklärt das Interesse der Stadtplaner an sogenannten „Urban Voids“, an meist sehr kleinen, in der Stadt irgendwie übrig gebliebenen Restflächen. Das können Baulücken sein, Bauruinen, die nicht weiter gebaut wurden, weil sich die Investoren verspekuliert haben, oder Areale, wie Kasernen oder Güterbahnhöfe, die irgendwann ganz einfach überflüssig wurden. Manches urbane Niemandsland entsteht auch durch Planungsfehler. Städtischer Raum beispielsweise, den man für künftige Straßenerweiterungen auf Halde hielt. Wie auch immer sie entstanden sind, diese Flächen stellen, - vorausgesetzt, dass man richtig mit ihnen umgeht -, Freiräume dar, in denen sich urbane Kreativität ausleben kann. Hier können städtische Anbauflächen für Gemüse entstehen, Begegnungsstätten für die Bewohner eines Stadtviertels, hier können Sonnenkollektoren zur nachhaltigen Energiegewinnung in der Stadt beitragen. ... mehr

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Zugehörige Institution(en) am KIT Institut Entwerfen von Stadt und Landschaft (IESL)
Publikationstyp Audio & Video
Publikationsdatum 31.07.2015
Erstellungsdatum 30.07.2015
DOI 10.5445/DIVA/2015-544
Identifikator KITopen-ID: 1000113212
Serie KIT Wissen : Faszination Forschung
Lizenz CC BY 3.0 DE
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