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Der chinesische Partei-staat als Modell? Ziele und Limits des Systemexports - Internationales Forum am ZAK, 26.11.2019

Grünberg, Nils

Abstract:
China ist seit der Machtübernahme Xi Jinpings in eine „neue Ära“ geschritten. Kennzeichnend ist die Konsolidierung der Parteiführung in allen politischen Prozessen und die Mobilisierung von Ideologie zum Aufbau politischer Legitimität und nationaler Einheit. Gleichzeitig kann China enorme Erfolge in wirtschaftlicher und technologischer Entwicklung verbuchen und treibt den Ausbau einer disziplinierten öffentlichen Verwaltung, sowie Umweltschutz und Armutsbekämpfung an. Mit der daraus wachsenden Überzeugung, dass der Parteistaat als System den liberal-demokratischen Systemen überlegen gegenübersteht, tritt China nun verstärkt international auf. Nicht zuletzt in der „Neuen Seidenstraße“ und einer wachsenden Einflussnahme in internationalen Institutionen zeichnet sich Chinas Internationalisierung ab. Ob die neue Großmacht dabei ihren Parteistaat als Modell mitexportiert, wird eine der entscheidenden Fragen für die Zukunft der globalen Ordnung.

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Zugehörige Institution(en) am KIT Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK)
Publikationstyp Audio & Video
Publikationsdatum 25.06.2020
Erstellungsdatum 26.11.2019
DOI 10.5445/IR/1000120592
Identifikator KITopen-ID: 1000120592
Serie Internationales Forum am ZAK
Lizenz KITopen-Lizenz
Schlagwörter China
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