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Datenschutzgerechte Forschungsschnittstelle für medizinische Daten

Leitner, Moritz

Abstract:

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran: Nach dem Patientendaten-Schutz- Gesetz (PDSG) müssen die Krankenkassen ihren Versicherten spätestens ab dem 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten, in der auf Wunsch beispielsweise Diagnosen, Therapiemaßnahmen oder Medikationspläne gespeichert werden. Darüber hinaus haben Versicherte ab 2023 die Möglichkeit einer Datenspende, sie können also Daten ihrer ePA der medizinischen Forschung zur Verfügung stellen. Durch die Auswertung solcher Real-World-Daten könnten Nebenwirkungen von Medikamenten in Zukunft schneller entdeckt werden.
Einer Datennutzung steht allerdings die besondere Schutzwürdigkeit von personenbezogenen Gesundheitsdaten entgegen, deren missbräuchliche Verwendung zu einer Stigmatisierung oder Diskriminierung von Betroffenen führen kann. Um den Zielkonflikt zwischen Datenschutz und Forschungsdatennutzung bestmöglich zu lösen, wurden unterschiedliche Methoden zum Schutz der Privatsphäre entwickelt, die in der Literatur gemeinhin als Privacy-Enhancing Technologies (PETs) bezeichnet werden.
Diese Arbeit bietet einerseits einen Überblick über den aktuellen Stand von E-Health in Deutschland. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000125554
Veröffentlicht am 02.11.2020
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR)
Publikationstyp Hochschulschrift
Publikationsdatum 02.11.2020
Sprache Deutsch
Identifikator KITopen-ID: 1000125554
Verlag Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Umfang 89 S.
Art der Arbeit Abschlussarbeit - Bachelor
Prüfungsdaten 12.10.2020
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