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Das Bertrandsche Schubladen-Paradoxon

Henze, Norbert

Abstract:
Joseph Bertrand (1822-1900) war ein französischer Mathematiker. In seinem Buch Calcul des Probabilités aus dem Jahr 1889 stellte er folgendes Problem vor: Jedes von drei gleich aussehenden Kästchen hat zwei Schubladen. Kästchen 1 enthält in jeder der Schubladen eine Goldmünze, bei Kästchen 2 ist es jeweils eine Silbermünze, und Kästchen drei enthält in einer der Schubladen eine Gold- und in der anderen eine Silbermünze. Es wird rein zufällig ein Kästchen gewählt und dann aufs Geratewohl eine der beiden Schubladen geöffnet. Man findet eine Goldmünze vor. Mit welcher Wahrscheinlichkeit ist auch in der anderen Schublade eine Goldmünze? An dieser Fragestellung kann man wunderbar sein "stochastisches Gespür" schärfen, denn die oft aus dem Bauch heraus gegebene Antwort 1/2 ist falsch.

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Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Stochastik (STOCH)
Publikationstyp Audio & Video
Publikationsdatum 30.11.2020
Erstellungsdatum 14.11.2020
DOI 10.5445/IR/1000126912
Identifikator KITopen-ID: 1000126912
Lizenz Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell 4.0 International
Schlagwörter Mathematik, Stochastik, bedingte Wahrscheinlichkeit, Bertrand, Schubladen-Paradoxon
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