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Fleisch 2.0 – unkonventionelle Proteinquellen

Jetzke, Tobias; Bovenschulte, Marc; Ehrenberg-Silies, Simone

Abstract:
Global gesehen nimmt der Fleischkonsum ungebremst zu. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung, sodass in den nächsten Jahrzehnten mit einem deutlich höheren Bedarf an tierischen Produkten und der hierfür nötigen landwirtschaftlichen Fläche zu rechnen ist. In vielen Ländern, deren traditionelle Küche von einem nur mäßigen Fleischkonsum geprägt ist, ist es in den vergangenen Jahren unter dem Eindruck wirtschaftlicher Prosperität auf breiter Front zu einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten gekommen. Exemplarisch kann hierfür China genannt werden, wo der Fleischkonsum und der Verzehr von Molkereiprodukten als Statussymbol gelten. Die dementsprechend weltweit wachsende Fleischproduktion hat weitreichende Folgen für die Umwelt und das Klima. Der Bedarf an Futterpflanzen als Basis der Fleischproduktion ist immens. Zur Erzeugung einer Kilokalorie aus Fleisch muss ein Mehrfaches dieses Nährwerts in Form von Futterpflanzen bereitgestellt werden. Im Vergleich dazu ist die direkte Nutzung pflanzlicher Nahrungsmittel wesentlich effizienter. Darüber hinaus sind die Rinderherden weltweit für einen großen Teil der gesamten Methanemissionen (als besonders schädliches Treibhausgas) verantwortlich. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000127184
Veröffentlicht am 23.07.2021
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsmonat/-jahr 05.2016
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 2629-2874
KITopen-ID: 1000127184
Verlag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)
Umfang 14 S.
Serie Themenkurzprofil ; 5
Externe Relationen Siehe auch
Schlagwörter Fleischkonsum, Ernährung, Klima, umweltfreundliche Proteinquellen, Insekten, in-vitro-Fleisch
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