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Architektur und Atom

Gantner, Manuela

Abstract:
Der Philosoph Ernst Bloch betrachtete in seiner in den 1940er Jahren veröffentlichten Utopie „Das Prinzip Hoffnung“ die Atomenergie als Lösung jeglicher zivilisatorischer Zukunftssorgen. Doch der optimistische Blick auf die neuen technischen Möglichkeiten entpuppten sich als Januskopf: Einerseits symbolisierte die Atomkraft den alten Traum der Menschheit, ihre Abhängigkeit von der Natur endgültig zu überwinden. Andererseits entkam die Welt während des Wettrüstens im Kalten Kriege nur knapp den apokalyptischen Folgen eines globalen Atomkriegs.
Inmitten dieser Atmosphäre zwischen Angst und Aufbruch setzte man in der Karlsruher Architekturausbildung auf Kontinuität. Neben Egon Eiermann, einem der wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegsmoderne, führte der Grafiker und Architekt Rolf Lederbogen die Ideale der Moderne in der Lehre fort. An das methodische Erbe des Bauhauses anknüpfend bewegte sich Lederbogen sowohl in seinem Werk als auch in der eng damit verwobenen Grundlagenlehre im interdisziplinären Feld von Kunst, Wissenschaft und Technik. Er gestaltete Ausstellungen, Broschüren und Signets zur friedlichen Nutzung der Atomenergie. ... mehr

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Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000129751
Veröffentlicht am 26.02.2021
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Fakultät für Architektur (ARCH)
Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau (SAAI)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsdatum 22.02.2021
Sprache Deutsch
Identifikator KITopen-ID: 1000129751
Verlag Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Umfang 17 S.
Serie arch.lab.docs ; 1/1
Bemerkung zur Veröffentlichung Winter 2017/18
KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft
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