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Relative Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten

Henze, Norbert

Abstract:
Ein idealer stochastischer Vorgang kann zumindest gedanklich beliebig oft unter gleichen, sich gegenseitig nicht beeinflussenden Bedingungen durchgeführt werden. Beispiele für solche Vorgänge sind etwa der Münz- oder der Würfelwurf. Obwohl bei jedem einzelnen Vorgang der Zufall darüber entscheidet, ob ein Ereignis A eintritt oder nicht, stabilisiert sich erfahrungsgemäß bei oftmaliger Wiederholung des Vorgangs die relative Häufigkeit des Eintretens von A gegen einen gewissen unbekannten Wert. Das Video illustriert dieses Phänomen anhand des wiederholten Wurfs einer Reißzwecke und sensibilisiert für die frequentistische Definition der Wahrscheinlichkeit nach Richard von Mises. Zum Schluss werden die strukturellen Eigenschaften der relativen Häufigkeitsfunktion verwendet, um die Axiome eines endlichen Wahrscheinlichkeitsraumes nach A.N. Kolmogorov zu motivieren.

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Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Stochastik (STOCH)
Publikationstyp Audio & Video
Publikationsdatum 10.05.2021
Erstellungsdatum 17.03.2021
Sprache Deutsch
DOI 10.5445/IR/1000132500
Identifikator KITopen-ID: 1000132500
Lizenz Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International
Schlagwörter Relative Häufigkeiten, Wahrscheinlichkeiten, Richard von Mises
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