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Geschlossene hydroponische Agrarsysteme

Kind, Sonja; Richter, Stephan

Abstract:
Hydroponische Agrarsysteme werden definiert als Produktionseinheiten im industriellen Maßstab, die ähnlich einer Fabrik als Produktionsstätte für landwirtschaftliche Güter dienen, insbesondere zur Erzeugung pflanzlicher Erzeugnisse. Hierbei unterscheiden sich die geschlossenen Produktionseinheiten maßgeblich von denen der klassischen Landwirtschaft, welche in offenen Systemen auf Böden unter Ausbringung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln ausgeübt wird.

In geschlossenen hydroponischen Agrarsystemen können ganzjährig unter Gewächshausbedingungen Gemüse und Früchte angebaut werden. Hierbei werden die Pflanzen in Hydrokultur kultiviert, d. h., dass sie in einem anorganischen Substrat eingebettet, durch eine flüssige Nährlösung mit Spurenelementen, Mineralien, Eisen etc. versorgt werden. Die Produktionseinheiten sind in der Regel von der Außenwelt abgeschlossen. Im Falle der sogenannten vertikalen Landwirtschaft besteht eine Produktionseinheit aus mehreren übereinander gelagerten Ebenen, die in vielstöckigen Gebäuden untergebracht und oftmals hermetisch von der Außenwelt getrennt werden, um das Eindringen von Schädlingen und Krankheiten zu verhindern und die Pflanzen vor Umwelteinflüssen, wie starker Hitze oder Wind, zu schützen. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000133901
Veröffentlicht am 15.07.2021
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsmonat/-jahr 05.2017
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 2629-2874
KITopen-ID: 1000133901
Verlag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)
Serie Themenkurzprofil ; 17
Externe Relationen Siehe auch
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