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Urbaner Holzbau

Richter, Stephan

Abstract:

Holzhäuser wurden bis in die 1990er Jahre überwiegend in ländlichen Regionen oder stadtnahen Randgebieten als Ein- oder Zweifamilienhäuser gebaut. Die Weiterentwicklung von Baurichtlinien und -gesetzen, vor allem im Kontext Brandschutz, und die zunehmende Sensitivität der Gesellschaft und Politik gegenüber nachhaltigem Bauen führten dazu, dass die Holzbauweise seit einigen Jahren vermehrt in der Stadt Einzug erhält. Insbesondere im Bereich der Bestandssanierung – hierzu werden Baumaßnahmen zur Umnutzung, Aufstockung und Nachverdichtung gezählt – gewinnt die Holzbauweise an Bedeutung. Holz wird zudem für mehrgeschossige Bauten genutzt. Waren Holzhäuser mit 5 bis 7 Geschossen vor einigen Jahren noch undenkbar, so werden sie mittlerweile häufiger errichtet. Auch wurde 2019 mit einer Höhe von 34 m das erste Holzhochhaus in Deutschland fertiggestellt. Weitere Hochhäuser befinden sich in der Planung.

Mit der Errichtung von mehrgeschossigen Holz(hoch)häusern in der Stadt wurde nicht nur die Machbarkeit demonstriert, sondern aufgezeigt, welche städtebaulichen und architektonischen Potenziale die Holzbauweise für den urbanen Raum hat. Während der Trend in die Vertikale im Holzbau von technologischen Entwicklungen, beispielsweise in den Bereichen der Werkstoffwissenschaften, der Digitalisierung wie auch der Robotik, begleitet und getrieben wird, gib es weiterhin auch Hürden zu überwinden. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000133935
Veröffentlicht am 15.07.2021
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsmonat/-jahr 11.2019
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 2629-2874
KITopen-ID: 1000133935
Verlag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)
Serie Themenkurzprofil ; 32
Externe Relationen Siehe auch
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