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Digitalisierung von Kulturgütern

Kind, Sonja

Abstract:

Die Digitalisierung von Kulturerbe bezieht sich prinzipiell auf alle materiellen (bewegliche oder unbewegliche) sowie immateriellen Güter. Materielle Kulturgüter finden sich meist als Bestände in Gedächtnisinstitutionen wie Archiven, Bibliotheken und Museen. Oder es handelt sich um Denkmäler und Gebäude (Kirchen, Klöster, Schlösser etc.). Immaterielle Kulturgüter umfassen u. a. Sprache, Bräuche, Musik, Tänze, Rituale oder Feste. Mittels digitaler Technologien werden Kulturschätze bewahrt, restauriert, erforscht und den Menschen online oder auch vor Ort – etwa komplementär zu den physischen Originalen – zugänglich gemacht. 3-D-Modellierungen helfen bei der Rekonstruktion, wenn beispielsweise durch Katastrophenfälle (z. B. die durch Kriegshandlungen zerstörten antiken Tempel im syrischen Palmyra oder der Großbrand in der Kathedrale Notre-Dame) Kulturgüter verloren gehen.
Die Plattform »Europeana« arbeitet gemeinsam mit Archiven, Bibliotheken und Museen aus Europa daran, den digitalen Zugang zu kulturellen Inhalten sowie deren Nutzung zu erleichtern. Dabei fungiert sie als übergeordnete Plattform, in die Inhalte von nationalen oder regionalen – meist öffentlichen – Institutionen als Metadaten übernommen werden; die digitalisierten Werke, die sogenannten Digitalisate, verbleiben auf den Servern der angeschlossenen Institutionen. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000134312
Veröffentlicht am 15.07.2021
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsmonat/-jahr 05.2021
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 2629-2874
KITopen-ID: 1000134312
Verlag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)
Umfang 11 S.
Serie Themenkurzprofil ; 46
Externe Relationen Siehe auch
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