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Resiliente Rohstoffversorgung Deutschlands – Bergbaupotentiale in ausgewählten Ländern Afrikas und die Rolle Chinas

Ölmez, Jasemin Ayse ORCID iD icon 1; Hilgers, Christoph ORCID iD icon 1
1 Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Abstract:

Afrika ist ein rohstoffreicher Kontinent mit etwa 30 % der globalen mineralischen Reserven. Im Jahr 2018 stammten rund 80 % der globalen Platinproduktion, 50 % der globalen Manganproduktion und 66 % der globalen Kobaltproduktion aus Afrika. Zahlreiche andere Metalle werden im afrikanischen Kontinent gewonnen. Direkte Investitionen in Bergbauprojekte in Afrika, wie sie beispielsweise China durchführt, sind von deutscher Seite aus kaum vorhanden. Einige große Unternehmen sichern sich durch direkten Einkauf beim Rohstoffproduzenten ihren Bedarf am Anfang der Wertschöpfungskette, wie zum Beispiel die BMW Group mit Kobalt aus Marokko. Dies bietet den Unternehmen gleichzeitig die Möglichkeit, Umwelt- und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung zu überwachen und die nötige Transparenz in der Lieferkette sicherzustellen. Dies kann aber nicht auf deutsche KMUs übertragen werden, die Lieferketten über andere Strategien sichern müssen.
Neben der primären Rohstoffgewinnung bieten afrikanische Länder auch die Möglichkeit, hochwertige Recyclingrouten für kritische und strategische Rohstoffe aufzubauen. So liegen in afrikanischen Ländern große Mengen an Elektronik-Abfällen bzw. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000168179
Veröffentlicht am 16.02.2024
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsdatum 08.02.2024
Sprache Deutsch
Identifikator KITopen-ID: 1000168179
Verlag Thinkthank Industrielle Ressourcenstrategien - KIT
KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft
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