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Brückensanierung als Innovationstreiber – Potenziale technischer Lösungen im Brückenbau

Bogenstahl, Christoph

Abstract:

Die deutsche Brückeninfrastruktur steht vor erheblichen Herausforderungen: Viele Bauwerke der 1960er- und 1970er-Jahre sind überlastet und ihre prognostizierte Nutzungsdauer ist vielfach überschritten, was umfangreiche Sanierungen und Neu-bauten erforderlich macht. Der Investitionsbedarf wird auf bis zu 100 Mrd. Euro geschätzt. Jüngste Brückeneinstürze und Sperrungen verdeutlichen, wie akut die Situation mittlerweile ist, und unterstreichen die Notwendigkeit rascher Maßnahmen. Ein Großteil der Brücken wird voraussichtlich mit konventionellen Bauweisen saniert werden. Dennoch bietet sich auch die Möglichkeit, innovative, bereits anwendungsreife Technologien einzusetzen, um eine modernere, zukunftsfähigere Brückeninfrastruktur aufzubauen. So ermöglicht etwa Carbonbeton durch hohe Tragfähigkeit bei geringerem Materialeinsatz und Korrosionsbeständigkeit schlankere, langlebigere Konstruktionen. Additive Fertigungsverfahren (3D-Druck) ergänzen dies durch die Herstellung komplexer, funktionsintegrierter Bauteile. Digitale Ansätze wie Building Information Modeling (BIM) und Structural Health Monitoring (SHM) fördern eine integrative Planung, Zustandsüberwachung und vorausschauende Instandhaltung, wodurch ein ge-schlossener Informationskreislauf vom Entwurf bis zur Betriebsphase entsteht. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000191041
Veröffentlicht am 16.03.2026
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsmonat/-jahr 12.2025
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 2629-2874
KITopen-ID: 1000191041
Verlag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)
Umfang 11
Serie Themenkurzprofil ; 85
Externe Relationen Siehe auch
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