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Xenotransplantation – ein möglicher Beitrag zur Lösung des Organmangels

Kind, Sonja

Abstract:

Die Xenotransplantation – die Übertragung lebender Zellen, Gewebe oder Organe zwischen unterschiedlichen Spezies – wird seit mehreren Jahrzehnten als potenzieller Beitrag zur Lösung für den anhaltenden Mangel an Spenderorganen diskutiert.
Nach Experimenten mit Organen von nichthumanen Primaten/Affen in den 1960er und 1980er Jahren gelten heute Schweine mit genetischen Veränderungen, um Abstoßungsreaktionen und die Übertragung bestimmter Viren zu verhindern, als aussichtsreichste Spendertiere. Dieser Ansatz hat durch die Entwicklung von Genome-Editing-Technologien neue Dynamik gewonnen. Ab 2021 wurden in den USA erstmals genetisch veränderte Schweineorgane, die kurzfristig funktionstüchtig waren, in hirntote Patient/innen sowie in einzelne Schwerkranke transplantiert. Anfang 2025 wurden erstmalig klinische Studien von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) genehmigt.
Die medizinischen Herausforderungen betreffen vor allem: Abstoßung, Langzeitfunktionalität und Infektionsrisiken. Durch Genom-Editierungs-Techniken möglich gewordene gezielte Modifikationen im Erbgut von Spenderschweinen und verbesserte Immunsuppression bei Patient/innen führten zu vielversprechenden Fortschritten. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000191042
Veröffentlicht am 16.03.2026
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Forschungsbericht/Preprint
Publikationsmonat/-jahr 12.2025
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 2629-2874
KITopen-ID: 1000191042
Verlag Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)
Umfang 13
Serie Themenkurzprofil ; 86
Externe Relationen Siehe auch
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