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Biotheorie und Bioparodie - Zur Transformation literarischer und biologischer Gattungen

Nordmann, Alfred 1; Gondolf, Janine ORCID iD icon 1
1 Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt)

Abstract:

Die Transformation der Biologie kann beschrieben werden als ein Wechsel von einem Register zum anderen, vielleicht auch als ein Hin und Her zwischen Registern – in heutiger Zeit wäre das wohl der Wechsel vom Register der Theoriebildung und Hypothesenprüfung in das Register der Konstruktion und des Aufbaus biologischer Komplexität. Oder: vom Register der Evolutionstheorie in das Register des Designdenkens. Nun ist die Rede von unterschiedlichen Registern aus dem Orgelspiel abgeleitet. Warum nicht einen Schritt weitergehen und sich an unterschiedlichen Genres orientieren – Chronik oder Roman, Essay oder Komödie, Tragödie oder Parodie? Die Transformation von einer literarischen Gattung zur anderen entspräche der Transformation von einem Modus biologischer Forschung zu einer anderen, wobei jeder Modus die Welt anders konturiert. So entstand der folgende Aufsatz. Er nimmt seinen Ausgangspunkt in der biologischen Formenwelt, was sie naturphilosophisch und technisch bedeutet – bei Morphologie und Fossilienkunde, bei Biomimetik.


Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Buchaufsatz
Publikationsjahr 2021
Sprache Deutsch
Identifikator ISBN: 978-3-87468-436-1
KITopen-ID: 1000192629
Erschienen in Marzi; Ingensiep; Baranzke (Hrsg.): Biologische Transformation -Interdisziplinäre Grundlagen für die angewandte Forschung
Verlag Karl Maria Laufen
Seiten 63-76
Externe Relationen Abstract/Volltext
Schlagwörter Wissenschaftsreflexion, Transformation, Technikphilosophie, technoscience, Fachsprache
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