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Leveraging Synthetic Data for Video-based Human Activity Recognition

Schneider, David ORCID iD icon 1
1 Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Abstract:

Deep Learning hat die Erkennung menschlicher Aktivitäten erheblich vorangebracht und Anwendungen von der Gesundheitsüberwachung bis zur assistiven Robotik ermöglicht. Der Erfolg heutiger Systeme beruht jedoch auf umfangreichen Aufnahmen realer Personen in realen Umgebungen, die gravierende Datenschutzbedenken aufwerfen und dennoch nicht die Vielfalt bieten, die für einen robusten Einsatz erforderlich wäre. Bei der Analyse bestehender Datensätze und Trainingspipelines treten vier zentrale Einschränkungen zutage: (1) Gestellte Aufnahmen sind kostspielig und logistisch aufwendig, was den Umfang begrenzt und den Einsatz webbasierten Videomaterials motiviert; (2) Daten aus sozialen Medien sind stark auf teilbare Inhalte verzerrt und blenden sensible, alltägliche oder unvorteilhafte Aktivitäten aus, die in der Praxis häufig besonders relevant sind; (3) die in solchen Aufnahmen gezeigten Personen erteilen nur selten eine informierte Einwilligung zur nachgelagerten Nutzung in Machine-Learning-Systemen; und (4) die Datenerhebung hält nicht mit den Fortschritten in Rechenleistung und Modellkapazität Schritt, sodass das Feld in ein absehbares Regime der Datenknappheit gedrängt wird, in dem verbesserte Architekturen nicht voll ausgeschöpft werden können. ... mehr

Abstract (englisch):

Deep learning has advanced human activity recognition, enabling applications from healthcare to assistive robotics. Yet, the success of systems hinges on large-scale recordings of people in real environments, raising privacy concerns and failing to deliver diversity needed for robust deployment. When examining datasets and training pipelines, four limitations become apparent: (1) staged recordings are expensive, restricting scale and motivating a shift to web-sourced video; (2) social media data is strongly biased toward shareable content, omitting sensitive, mundane, or unflattering activities that are relevant in practice; (3) individuals appearing in such recordings rarely provide informed consent for machine learning use; and (4) data collection cannot keep pace with advances in compute, pushing the field toward a data-scarce regime where architectures cannot be exploited. ... mehr


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000194224
Veröffentlicht am 28.07.2026
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR)
Publikationstyp Hochschulschrift
Publikationsdatum 28.07.2026
Sprache Englisch
Identifikator KITopen-ID: 1000194224
Verlag Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Umfang xviii, 165 S.
Art der Arbeit Dissertation
Fakultät Fakultät für Informatik (INFORMATIK)
Institut Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR)
Prüfungsdatum 15.01.2026
Referent/Betreuer Stiefelhagen, Rainer
Valada, Abhinav
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