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Niedrigere Motivation, höhere Teilnahme? Motivationsverläufe in digitalen versus konventionellen Präventionsprogrammen

Broda, Benedikt 1; Hedin, Jakob 1; Schmidt, Detlef ORCID iD icon 2; Jekauc, Darko 1
1 Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
2 Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften (GEISTSOZ), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Abstract:

Die Selbstbestimmungstheorie (Self-Determination Theory, SDT; Deci & Ryan, 1985) betont die zentrale Rolle autonomer Motivation für die Initiierung und Aufrechterhaltung gesundheitsbezogener Verhaltensweisen. Im Kontext präventiver und rehabilitativer Interventionen gewinnen digital unterstützte Angebote zunehmend an Bedeutung. Empirische Evidenz zu motivationalen Verläufen in digitalen im Vergleich zu konventionellen Settings bleibt jedoch begrenzt. Zudem ist unklar, ob und wie autonome Motivation die Teilnahme an unterschiedlichen Angebotsformaten prognostiziert. Ziel dieser Studie ist es, motivationale Verläufe in beiden Programmformaten über sechs Monate zu vergleichen. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen Motivation und tatsächlicher Teilnahme analysiert. Die quasi-experimentelle Längsschnittstudie umfasste drei Messzeitpunkte: vor Beginn (T0), nach drei Monaten (T1) und nach Abschluss der Intervention (T2). In die Analyse wurden 163 Teilnehmende eingeschlossen, die alle drei Erhebungen absolvierten (digital: n = 96; konventionell: n = 67). Alle Daten wurden mittels Fragebogen erhoben. Autonome Motivation wurde über den Relativen Autonomie-Index (RAI; Markland & Tobin, 2004) erfasst, Teilnahme als Anzahl aktiver Wochen operationalisiert, in denen mindestens eine Einheit absolviert wurde. ... mehr


Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS)
Publikationstyp Vortrag
Publikationsjahr 2026
Sprache Deutsch
Identifikator KITopen-ID: 1000194733
Veranstaltung 35th Reha-Kolloquium (2026), Leipzig, Deutschland, 24.03.2026 – 26.03.2026
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