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Schaden Moralisierungen der Redefreiheit? (Dr. Thomas Petersen)

Petersen, Thomas [Beteiligte*r]

Abstract:

In seinem Vortrag beleuchtete Dr. Thomas Petersen vom Institut für Demoskopie Allensbach die Zusammenhänge zwischen Moralisierung und wahrgenommener Redefreiheit. Auf Grundlage langjähriger repräsentativer Bevölkerungsumfragen zeigt er, wie sozialpsychologische Prozesse dazu beitragen, dass öffentlicher Druck entsteht und Debatten als eingeschränkt erlebt werden. Dabei geht er der Frage nach, welche Rolle Medien und gesellschaftliche Erwartungen in diesem Kontext spielen und wie sich dadurch das Meinungsklima verändert. Zugleich macht der Vortrag deutlich, dass soziale Normen und Formen der Kontrolle auch eine Funktion für das Zusammenleben in einer freien Gesellschaft erfüllen – und warum ein gewisses Maß davon unvermeidlich ist.

Der Vortrag von Dr. Thomas Petersen fand am 25. Juni 2026 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. Er ist Teil der Vortragsreihe des Colloquium Fundamentale mit dem Titel „Mit erhobenem Zeigefinger? Wenn Moral den Diskurs bestimmt“, die vom Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM) organisiert wird.


Zugehörige Institution(en) am KIT Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM)
Publikationstyp Audio & Video
Publikationsdatum 15.07.2026
Erstellungsdatum 25.06.2026
Sprache Deutsch
DOI 10.5445/IR/1000195311
Identifikator KITopen-ID: 1000195311
Lizenz KITopen-Lizenz
Serie Colloquium Fundamentale SS 2026: Mit erhobenem Zeigefinger? Wenn Moral den Diskurs bestimmt
Folge 4
KIT – Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft
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