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KI-Agenten im Einsatz

Sexauer, A. ORCID iD icon 1; Göllner, Stefan
1 Zentrum für Mediales Lernen (ZML), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Abstract:

Agentische KI transformiert die Interaktion mit intelligenten Systemen – weg von reaktiven Chatbots, hin zu autonomen Akteuren, die Ziele eigenständig verfolgen und komplexe Aufgaben orchestrieren. Diese Systeme agieren nicht nur innerhalb vorgegebener Workflows, sondern passen ihre Handlungen dynamisch an, nutzen Tools wie APIs oder Dateisysteme und lernen aus Interaktionen.

Im Kern geht es um die Selbststeuerung von KI-Agenten, die zwischen reinen Assistenzsystemen und vollautonomen Einheiten angesiedelt sind. Lokale, generische Frameworks wie Agentic Harness ermöglichen den individuellen Einsatz ohne Abhängigkeit von externen Cloud-Diensten. Gleichzeitig werfen solche Systeme Herausforderungen auf: Kontrolle, Datensicherheit und Kostenmanagement erfordern klare Governance-Strukturen – etwa durch menschliche Aufsicht (Human-in-the-Loop), isolierte Laufumgebungen (Sandboxing) und minimale Rechtevergabe (Principle of Least Privilege).

Die Technologie verspricht Effizienzgewinne in Prozessen wie Dokumentenanalyse, Projektmanagement oder Datenaufbereitung, verlangt aber eine präzise Definition von Zielen, Regeln und Kompetenzen, um ungewollte Nebenwirkungen zu vermeiden.


Volltext §
DOI: 10.5445/IR/1000195391
Veröffentlicht am 17.07.2026
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Zentrum für Mediales Lernen (ZML)
Publikationstyp Vortrag
Publikationsdatum 14.07.2026
Sprache Deutsch
Identifikator KITopen-ID: 1000195391
Veranstaltung Symposium: „Avatare, Agenten, Androiden: Neue Akteure in der Hochschulbildung?“ (2026), Hagen, Deutschland, 14.07.2026
Schlagwörter Autonome KI-Agenten, Agentic AI, KI-Agent vs. KI-Assistent, Agentic Harness, Selbststeuerung, Tool-Orchestrierung, Human-in-the-Loop, Sandboxing, Datensicherheit, Governance, Dokumentenanalyse, Prozessautomatisierung
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