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Müllverbrennung - Quelle oder Senke für PFAS?

Gehrmann, Hans-Joachim 1
1 Institut für Technische Chemie (ITC), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Abstract:

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) werden aufgrund ihrer wasser- und ölabweisenden Eigenschaften
in vielen Bereichen der Industriegesellschaft eingesetzt. Vereinfacht lässt sich diese Stoffgruppe in polymere und
nicht‑polymere PFAS unterteilen. Zur Gruppe der polymeren PFAS gehört beispielsweise Polytetrafluorethylen (PTFE),
das in zahlreichen industriellen und alltäglichen Anwendungen eingesetzt wird. Nicht‑polymere PFAS werden zum
Beispiel als Beschichtung auf Backpapier und Pizzakartons verwendet oder als fluorierte Gase – sogenannte F-Gase –
als Kältemittel in mobilen und stationären Systemen. Am Ende ihrer Lebensdauer gelangen die Produkte je nach
Einsatzbereich und Aggregatzustand (fest, flüssig oder gasförmig) entweder in die kommunale (Abfall‑) oder Sondermüllverbrennung oder sie werden separat erfasst und recycelt. Grundsätzlich ist es richtig und wichtig, jede Quelle von PFAS‑Emissionen zu identifizieren und diese Emissionen mit geeigneten Messmethoden zu quantifizieren.
Auf Basis der emittierten Mengen können anschließend geeignete technische und regulatorische Maßnahmen zur
Emissionsminderung ergriffen werden. ... mehr


Originalveröffentlichung
DOI: 10.37307/j.1863-9763.2026.05.05
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technische Chemie (ITC)
Publikationstyp Zeitschriftenaufsatz
Publikationsjahr 2026
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 0027-2957, 1863-9763
KITopen-ID: 1000197289
HGF-Programm 38.05.01 (POF IV, LK 01) Anthropogenic Carbon Cycle
Erschienen in Müll und Abfall
Verlag Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG (ESV)
Heft 5
Seiten 264-269
Nachgewiesen in OpenAlex
Globale Ziele für nachhaltige Entwicklung Ziel 2 – Kein Hunger
KIT – Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft
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