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Desorientierung der TA oder Orientierungsgewinn? Einige Anmerkungen zum Vorschlag, die TA hermeneutisch zu erweitern

Böhle, K.

Abstract:
Gegenüber der von Armin Grunwald geforderten „hermeneutischen Wende“ der TA angesichts spekulativer Technikzukünfte und kontroverser Debatten um die „New and Emerging Sciences and Technologies“ (NEST), wird hier für eine praxis- und prozessorientierte TA auch im Fall der NEST argumentiert. Die unterschiedliche Sicht folgt aus der jeweiligen Bestimmung der Ausgangssituation. Grunwald folgert aus dem Umstand, dass es bei den NEST kein robustes Wissen über ihre künftigen Folgen gibt, dass der TA nichts anderes übrig bliebe als sich hermeneutisch mit den visionären Narrativen der NEST und den zugehörigen Debatten zu befassen, um so doch noch Orientierungswissen zu generieren. Dieser Letzte-Ausweg-Ansatz blendet aus, so die Kritik, dass es zu dem Zeitpunkt, an dem TA sich mit einer der NEST zu befassen beginnt, schon manifeste soziotechnische Innovationsprozesse im Gang sind, es einen dazu gehörigen Sachstand der wissenschaftlich-technischen NEST-Entwicklung gibt, und auch schon Politiken, die auf visionäre Narrative rekurrieren. Eine an den laufenden Innovationsprozessen ansetzende TA, so die Gegenthese, sollte deshalb auch im Fall von ... mehr

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Verlagsausgabe §
DOI: 10.5445/IR/120104110
Veröffentlicht am 13.04.2018
Zugehörige Institution(en) am KIT Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Publikationstyp Zeitschriftenaufsatz
Jahr 2015
Sprache Deutsch
Identifikator ISSN: 0943-8246, 1619-7623, 2199-9201
urn:nbn:de:swb:90-AAA1201041109
KITopen-ID: 120104110
HGF-Programm 48.01.01 (POF III, LK 01)
Erschienen in Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis
Band 24
Heft 3
Seiten 91-97
Externe Relationen Abstract/Volltext
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