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Anwendung der Bruchmechanik auf Verbindungen mit Holz [online]

Schmid, Martin

Abstract:

Die Tragfähigkeit von Verbindungen des Holzbaus mit mechanischen
Verbindungsmitteln wird oft durch Ausbildung eines spröden
Bruchs bestimmt. Vor Auftreten des Sprödbruches kann häufig ein
stabiles Risswachstum beobachtet werden. Aufgrund dieser
makroskopischen Beobachtungen wurde ein bruchmechanisches Modell
entwickelt, mit dessen Hilfe die Bedingungen für das Auftreten
eines Sprödbruches in Abhängigkeit von den
Materialeigenschaften, der Geometrie der Verbindung und der
Beanspruchung abgeschätzt werden können.
Dieses mechanische Modell wird durch empirisch entwickelte
Ergebnisse anderer Untersuchungen bestätigt. Demnach ist für das
Auftreten eines Sprödbruches insbesondere die Verformungsfigur
des stiftförmigen Verbindungsmittels maßgebend.
Die Bruchmechanik verwendet Beanspruchungs- und
Widerstandsgrößen, die bei den klassischen Versagenshypothesen
nicht benötigt werden. Aufgrund der Struktur des Holzes, seines
ausgeprägten orthotropen Materialverhaltens und seiner
Inhomogenität ist die Verwendung von Energiefreisetzungsraten
günstiger, als das bei anderen Werkstoffen häufiger angewandte
Konzept der Spannungsintensitätsfaktoren. Ebenfalls bedingt
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Volltext §
DOI: 10.5445/IR/7222002
Cover der Publikation
Zugehörige Institution(en) am KIT Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine (VAKA)
Publikationstyp Hochschulschrift
Publikationsjahr 2002
Sprache Deutsch
Identifikator urn:nbn:de:swb:90-AAA72220025
KITopen-ID: 7222002
Erscheinungsvermerk Fak. f. Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften, Diss. v. 8.11.2002.
Art der Arbeit Dissertation
Fakultät Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen (Fak. für Bauing.)
Institut Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine (VAKA)
Prüfungsdaten Diss. v. 8.11.2002
KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft
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